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Damit nicht genug dürfte der 18-Jährige auch für die Verunstaltung diverser Bahnhofs- und Zugeinrichtungen mit Graffitis verantwortlich zeichnen, die genaue Zahl der Graffiti und die Schadenhöhe werden derzeit noch erhoben. Schließlich und endlich gestand der Mann gegenüber der Polizei auch den Kauf und den Konsum von circa 96 Gramm Heroin, ca. 7 Gramm Kokain und ca. 10 Gramm Speed seit dem vergangenen September.“
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„Fernzüge, Bahngebäude, Lärmschutzwände, Schnellbahngarnituren: 350.000 Euro Schaden verursachen illegale Graffiti-Sprayer bei den ÖBB jährlich in Wien. Die Zahl angezeigter Vorfälle steigt. Allerdings werden auch immer mehr Täter ausgeforscht. Die Bahn will die Kontrollen weiter verstärken. Die Strafen sind hoch.
„Die große Mehrheit der Fahrgäste will keine bemalten Züge. Daher wird das von uns konsequent bekämpft“, so ÖBB-Sprecher Herbert Ofner. Die „dummen Streiche“ – oftmals von Jugendlichen begangen, die sich unter Lebensgefahr auf die Gleise begeben – können sogar mit Gefängnisaufenthalt enden. Das vorsätzliche Beschmieren ist Sachbeschädigung und werde ausnahmslos zur Anzeige gebracht. Bei Minderjährigen haften mitunter die Eltern.
Aufwendiges Reinigungsprocedere
Das Reinigen ist zeitaufwändig. Die Garnituren kommen in eine spezielle Waschanlage in Floridsdorf. Dort werden die Graffiti zunächst mit „Killergel“ behandelt, danach mit Fensterabzieher in mühevoller Handarbeit entfernt und entsorgt. Bis ein Zug wieder auf die Gleise kann, dauert es meist viele Stunden.
(…)Kronen Zeitung, 20.06.2010
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„Beschmierte Hausmauern sind nicht nur eine Zumutung für die Anrainer, sondern beeinträchtigen auch das Sicherheitsgefühl der Bürger. Die Zahl der Graffiti-Wände nimmt jeden Tag zu. Mittlerweile gibt es in Wien in jedem Bezirk betroffene Grätzel. Besonders gut lässt sich das entlang der Westeinfahrt beobachten, doch auch im Bereich der Roßauer Lände gibt es täglich neue Schmierereien.
„Während andere Städte wie etwa Köln bereits den Kampf gegen das Graffiti-Unwesen aufgenommen haben, scheint man in Wien zu kapitulieren“, wettert VP-Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm. Die VP fordert nun als ersten Schritt eine flächendeckende Reinigung der besprühten Wände.
In erster Linie sollen dabei besonders in Mitleidenschaft gezogene Straßenzüge in Abstimmung mit den Hauseigentümern und Anrainern gereinigt werden.(…)
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Unbekannte Graffiti-„Künstler“ machen der ÖBB in Kärnten das Leben schwer: Sie haben in den vergangenen Wochen gleich mehrere Waggons der Bundesbahnen „verziert“ und damit Sachschaden in Höhe von 250.000 Euro angerichtet. Die ÖBB verschärft jetzt die Sicherheitsmaßnahmen. Jede Sprühaktion wird zur Anzeige gebracht.
Schon mehrmals waren die Züge der ÖBB das Ziel von Graffiti-„Künstlern“ gewesen. Und jedes Mal war der Sachschaden hoch. In den vergangenen Wochen habe es wieder vermehrt Sprühaktionen gegeben, berichtet ÖBB-Sprecher Christoph Posch: „Die Sprayer schlugen immer in der Nacht zu, wenn die Züge in Bahnhöfen abgestellt waren. Und zwar in den Bahnhöfen von St. Veit, Wolfsberg und auch in jenem von Lienz.“ Der Schaden ist enorm; er wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.
Waggons müssen oft neu lackiert werden
Posch: „Es handelt sich da nicht um kleine Zeichen, die aufgesprüht wurden. Das sind großflächige Graffitis. Die Waggons mussten in unseren Werkstätten gereinigt werden. Weil die aggressiven Farben den Lack angreifen, müssen sie außerdem neu lackiert werden, und das ist sehr teuer.“
Keine Kavaliersdelikte und Lausbubenstreiche
Jetzt verstärken die ÖBB die Security auf den Bahnhöfen. Außerdem wurde die Polizei eingeschaltet. Christoph Posch: „Wir halten solche Aktionen weder für Kavaliersdelikte noch für Lausbubenstreiche und bringen daher grundsätzlich alles zur Anzeige.(…)
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