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Category Archives: Mein Bezirk / Meine Woche

JAM-Graffitiaktion im Haller Surerpark (meinbezirk.at)

Im Sommer 2012 bekamen Jugendliche die Chance ihr kreatives Potential in Form einer Graffiti Aktion im Haller Poschpark zu entdecken und bei der Gestaltung ihres Lebensraums aktiv mitzuwirken. Im Zuge der Jugendagenda wurde für Herbst 2013 eine Fortsetzung der Aktion geplant, und auch die finanziellen Ressourcen wurden von der Stadt Hall zur Verfügung gestellt.
Vergangene Woche war es dann endlich soweit: Die Mobile Jugendarbeit (JAM) kümmerte sich in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Experten Clemens um die Umsetzung der Aktion. Auch die jungen Künstler waren schnell gefunden und von Beginn an motiviert bei der Sache. An den beiden Tagen waren insgesamt mehr als 30 Jugendliche beteiligt. Die Werke der jungen Künstler können sich sehen lassen und im Haller Sure-Park (hinter der neuen Mittelschule Dr. Posch) bestaunt werden.
Graffiti als Ausdruck von Jugendkultur
Graffiti ist eine Kunstform und Ausdruck einer bestimmten Jugendkultur. Die Jugendlichen machen durch ihre Graffiti im öffentlichen Raum auf sich aufmerksam und gestalten aktiv ihren Lebensraum mit. Die Genehmigung der Stadt Hall für diese Graffitiaktion ist ein Zeichen dafür, dass Jugendliche im öffentlichen Raum willkommen sind und sie diesen auch ihren Bedürfnissen entsprechend mitgestalten dürfen. Dies führt zu einer besseren Identifikation und Wertschätzung mit ihrer Heimatgemeinde.
Quelle: meinbezirk.at

Ein besonderer Schandfleck „Verkehrsknotenpunkt Matzleinsdorf“ (meinbezirk.at)

„Wien: Verkehrsknotenpunkt Matzleinsdorferplatz | Der Vekehrsknotenpunkt Matzleinsdorf wurde mit viel Steuergeld errichtet und auch an vielen Stellen erneuert und saniert.
Eine Gruppe von vermutlich schwer erkrankten und nichtsnutzen Menschen, denen die Zerstörung von allgemeinem Gut wichtiger erscheint als nützlicher Beschäftigung nachzugehen, treiben in dieser Gegend ihr Unwesen.
Wenn sich diese Bilder der Schande nicht bis in den Köpfe der Verursacher begeben, gibt es vielleicht Eltern und Bekannte denen an Jugendlichen in Ihrer Umgebung auffällt, dass sie mit Dosen und Stiften hantieren wo es nicht angebracht ist.
Ein wenig die Augen öffnen und den Verstand einsetzen kann auch Jugendliche davon abhalten solche öffentliche Verunstaltungen einzudämmen.“
Quelle: meinbezirk.at

Clash of the Elements (meinbezirk.at)

Sechszehn Künstler aus 5- Ländern und eine 150 Meter lange Mauer.
Es ist der größte Graffiti- Contest der jemals in Graz stattgefunden hat.
Zusätzlich wird ein Rahmenprogramm präsentiert, und ein „Blue Tomato“
Lagerabverkauf geboten.
Mehr Fotos auf: facebook.com/FotografieEddie
Quelle: meinbezirk.at

PUBER – „Die Unsichtbare Hand“ – WIRR

Georg Grubhofer
Georg Grubhofer

Rechtsanwalt Gregor Grubhofer, Initiator der PUBeR Fotoausstellung, die gerade im Wiener WIRR zu sehen ist, hat uns ein Foto seiner „Unsichtbaren Hand“, inklusive PUBERs Antwort auf die Ausstellung, zugesendet. „Puber legt offensichtlich Wert auf die Feststellung, dass dies nicht sein original Handschuh sei. Auch hier ist wieder amüsant zu sehen, welche unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Ablehung bei diesem Projekt möglich sind“, so Grubhofer. Das besagte Ausstellungsstück kann für € 3000.- erworben werden. Es handle sich laut Grubhofer „um einen Sprayer-Handschuh, wie ihn die Graffiti Profis verwenden“.
Auch die Wiener Bezirkszeitung berichtet am Cover der aktuellen Neubau-Ausgabe über die Ausstellung.

Fotos: Gregor Grubhofer

Ausstellung für Sprayer Puber (meinbezirk.at)

Empörung im Bezirk: „Wirr“ zeigt Fotos von Graffiti-Schmierereien.
NEUBAU. Das Lokal „Wirr“ in der Burggasse lädt seit Kurzem zu einer Foto-Ausstellung über den Graffiti-Rebellen Puber, bekannt durch hunderte illegale Schmierereien an Türen, Rollläden und Fassaden der Stadt. Dass ihm eine Fotoausstellung – die noch bis 30. Oktober läuft – gewidmet wird, ist umstritten, weil er dadurch eine Plattform für seine Sachbeschädigung bekomme. Der Veranstalter, der Wiener Rechtsanwalt Georg Grubhofer, sieht das anders: „Wenn Arnulf Rainer und Hermann Nitsch Künstler sind, dann auch Puber!“ Der Graffiti-Rebell selbst begründet seine Sachbeschädigungen in einem Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger Online so: „Ich will einfach überall meinen Namen sehen.“
1.500 Euro für ein Foto
Für ein „Kunstwerk“ des Sprayers werden bis zu 1.500 Euro verlangt. Rechtsanwalt Georg Grubhofer rechtfertigt seine Aktion so: „Ich möchte nur die Kommunikation fördern.“ Falls wider Erwarten Geld durch die „Kunstwerke“ hereinkommen sollte, würde Grubhofer eine Puber-Stiftung gründen. Für Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger ist Puber übrigens „das Letzte“, seit dieser im Bezirk Kinderzeichnungen in der Burggasse übersprayt hat.
Quelle: meinbezirk.at

Neuer Glanz für alten Rollladen (meinbezirk.at)

Ein Ex-Polizist hat mit Spraydosen einen Naschmarkt-Stand verschönert.
WIEDEN/MARIAHILF. Als Roland Gaisbauer Burn-out hatte, empfahl ihm sein Therapeut, mit dem Malen zu beginnen. Daraus hat sich eine Leidenschaft entwickelt, an der jetzt auch Besucher des Naschmarkts teilhaben können.
Mit Spraydosen hat der pensionierte Polizist den Rollladen des Lokals „La Piccola Italia“ am Naschmarkt verschönert. Ausgegangen ist das Projekt vom Lokalbesitzer, der mit der Idee an Gaisbauer herangetreten ist.
Farben und Mut
„Ich möchte Farbe ins Leben bringen“, so der Künstler. Daher hat er für die Gestaltung des Rollladens starke Farben ausgewählt, die italienisches Urlaubsflair vermitteln sollen. Die Malerei hat Gaisbauer auch geholfen, sein Burn-Out zu verarbeiten. Das möchte er jetzt in Workshops an andere Betroffene weitergeben. „Mir ist wichtig zu vermitteln, dass man kämpfen muss und nicht aufgeben soll. Es gibt immer ein Nachher“, so Gaisbauer.
Auch für seine künstlerische Tätigkeit am Naschmarktn hofft er auf eine Fortsetzung. Informationen und den Kontakt finden Sie auf
paintyoursoul.jimdo.com“
Quelle: meinbezirk.at

Sprayer schlägt in Ottakring zu

Die schnelle Beseitigung der Graffitis hat beim Bezirk Vorrang
OTTAKRING. Er ist einer der aggressivsten Sprayer der Szene: der Schweizer Tagger Puber. Nachdem er in Neubau die Kinderzeichnungen bei der Kirche Notre Dame de Sion übersprayt hatte, hat er nun auch in Ottakring zugeschlagen und an mehreren Stellen sein Markenzeichen, den Schriftzug „Puber“, hinterlassen.
Sofern die Stadt Wien zuständig sei, hätte die rasche Beseitigung von Graffitis „höchste Priorität“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop.
Flächen für Graffitis
„Wir versuchen auch, Graffiti-Künstlern freie Flächen zur Verfügung zu stellen, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, damit solche Beschmierungen nicht vorkommen“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop. In Ottakring gibt es solche Flächen am Yppenplatz und in der Paltaufgasse.
Norbert Siegl vom Institut für Graffiti-Forschung erklärt, warum es trotzdem immer wieder zu Graffitis abseits der dafür vorgesehenen Flächen kommt: „Graffiti-Sprayer halten sich an keine Regeln – das ist die grundlegende Idee.“
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Sprayer verschandelt Kunstwerke von Kids

Burggasse: Der gesuchte Graffiti-Sprayer Puber überschmiert Zeichnungen bei einer Kirche.
NEUBAU. Er ist einer der aggressivsten Sprayer der Szene: der Schweizer Tagger Puber. Seine Schriftzüge sind in ganz Europa zu finden, nun hat er auch in Neubau zugeschlagen und Kinderzeichnungen bei der Kirche Notre Dame de Sion übersprayt. Der Aufschrei im Bezirk ist groß: „Zeichnungen von Kindern zu überschmieren ist das Letzte!“ steht auf einer Tafel, die Bezirkschef Thomas Blimlinger bei der Kirche anbringen ließ. „Für uns ist es wichtig, zwischen Graffiti-Kunst und Schmierereien zu unterscheiden“, betont Bezirksvize Gertrude Brindlmayer. „In diesem Fall müssen wir sagen: ‚Stopp, das geht nicht!'“
Norbert Siegl vom Institut für Graffiti-Forschung erklärt: „Graffiti-Sprayer halten sich an keine Regeln – das ist die Grundidee.“
Sprayer im Visier
Der Bezirk reagiert nun: „Wir haben alle Hausverwaltungen darüber informiert, was man in so einem Fall machen kann. Außerdem wird die Polizei verstärkt kontrollieren.“
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Völlig legal: Sprayer besprühten Hallenwand

Zehn Mädchen durften sich kreativ austoben – mit Sanktus von ganz oben.
Die ehemals trostlos graue Produktionshalle der Güssinger Mineralwasser AG in Sulz ist kaum mehr wiederzuerkennen. Auf der straßenseitigen Wand prangen bunte Schriftzüge, knallige Slogans und großflächige Schriftzeichen.
Workshop der Landesregierung
Im Unterschied zu städtischen Treffs der Graffiti-Szene waren hier aber keine illegalen Sprayer oder nächtlichen Sachbeschädiger unterwegs. Mit ausdrücklicher Erlaubnis der Werksleitung durften sich in Sulz zehn Mädchen bei einem zweitägigen Graffiti-Workshop des Landesjugendreferats kreativ austoben.
Interesse an bildender Kunst
„Wir registrieren großes Interesse der Jugendlichen an bildender Kunst. Daher organisieren wir Möglichkeiten, wo sie ihre Kreativität frei entfalten können“, berichtet Hermann Krenn vom Landesjugendreferat.
„Graffiti ist genauso eine Kunstform wie Malen oder Zeichnen“, ist die 19-jährige Katharina Strobl aus Eberau überzeugt, die an dem Workshop teilnimmt.
Für sie ist ebenso der erste Kontakt zur Spray-Kunst wie für die elfjährige Vanessa Marth. „Wir können uns die Motive aussuchen und unserer Phantasie freien Lauf lassen“, ist die Sulzerin begeistert.
Cool, poppig, lässig
Die bunte Stilform der Jugendkultur übt auf viele Mädchen und Burschen eine unwiderstehliche Faszination aus. „Graffiti sind cool, poppig, lässig. Durch Werbung und Musikvideos kommen sie an eine immer breitere Öffentlichkeit“, weiß Kursleiter Josef Wurm. Für viele seien Graffiti auch das Sprungbrett zur Malerei mit Öl oder Acryl.
Urbane Kunstform
Freilich sind sie vor allem ein städtisches Phänomen. „Dort gibt es viel mehr räumliche Möglichkeiten und auch viel mehr Jugendliche“, so Wurm.
Positive Bilanz
Von der rebellischen, nachtaktiven Sprayer-Szene in den Großstädten ist das Seminar in Sulz denkbar weit entfernt. „Die Mädchen sind ernsthaft und motiviert bei der Sache. Es sind tolle Bilder entstanden“, ist Wurm stolz.
Bunt muss es sein
Graffiti sind meist bunte Bilder oder Schriftzüge, die im privaten und öffentlichen Raum erstellt werden. Die Farben werden in der Regel aus Sprühdosen aufgetragen.
Oft entstehen Graffiti anonym, nicht selten auch ohne Einwilligung des jeweiligen Grundstücks- oder Hausbesitzers.
Sachbeschädigung
Illegale Graffiti gelten als Sachbeschädigung. Im Vorjahr wurde in Österreich ein Schaden von insgesamt knapp 3,5 Millionen Euro registriert.
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