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Category Archives: Presse

Donaukanal – „Danube Canal“ Ausstellung

„Josef und Kerstin Samuel posten regelmäßig Bilder und Geschichten auf www.meinbezirk.at/wie den
Nun präsentieren die beiden ihre eigene Ausstellung „Danube Canal“. „Der Kanal hat viele Seiten. Er ist ebenso Freiluftgalerie der Sprayer, wie ein Fischerparadies und erholsames Bezirksgrün“, meint Fotograf und Schildermaler Samuel.
Eindrücke vom Donaukanal kann man sich vom 10. bis 14. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr, in der Mühlgasse 7 holen. Die bz – Wiener Bezirkszeitung gratuliert herzlich.“
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Sprayer in Bürs unterwegs

Bürs – Unbekannte Sprayer haben am vergangenen Wochenende in Bürs die Autobahnüberführung und Verkehrsschilder mit grüner Farbe verunstaltet.
Unbekannte Täter beschmierten im Zeitraum von Freitag bis Samstag letzter Woche (24.-25.05.2013) in Bürs auf der Hauptstraße im Bereich des Kreisverkehrs beim Zimbapark zwei Verkehrsschilder. Außerdem wurde  die Wellkunststoffabdeckung entlang des Brückengeländers auf der Autobahnüberführung über eine Länge von etwa 150 Metern von den Sprayern verunstaltet. Dabei wurden auf den Verkehrszeichen und der Kunststoffabdeckung mit grüner Farbe die Zeichen “SLOC” und “VHK” angebracht. Die Schadenssumme ist zurzeit noch nicht bekannt.
Personen, die im angegebenen Zeitrahmen dort etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bludenz unter der Telefonnummer +43 (0) 59 133  8100 in Verbindung zu setzen.
(VOL.AT/Polizei)

Millionenschaden durch Graffiti-Kunst (kurier.at)

Nur jeder Fünfte wird in Österreich von der Polizei geschnappt.
Für manche ist es Kunst, für viele ist es Sachbeschädigung. Graffiti und Schmierereien verursachen jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Am meisten davon in Wien, wie eine aktuelle Anfragebeantwortung des Justizministeriums, die dem KURIER vorliegt, zeigt.

1991 Anzeigen wegen Sachbeschädigung gab es im Vorjahr in der Bundeshauptstadt, dazu kommen 82 wegen schwerer Sachbeschädigung. Diese liegt dann vor, wenn der Sprayer mehr als 3000 Euro Schaden verursacht. Insgesamt wurde in Österreich ein Schaden von knapp 3,5 Millionen Euro angerichtet. Damit liegen die Zahlen zwar im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Schaden aber um mehr als 300.000 Euro. Die Aufklärungsquote ist allerdings gering: Österreichweit wurden 2012 nur 20 Prozent aller Fälle geklärt, in Wien waren es gar nur fünf Prozent.
Beschmierte Züge
Leidtragende sind vor allem die Verkehrsbetriebe. Der Schaden für die ÖBB ist im Vorjahr um 100.000 Euro auf 1,2 Millionen gestiegen. „Das reicht vom Gekritzel mit Lackstift bis zu großflächigen Bildern“, erklärt ÖBB-Sprecher Michael Braun. Die Deutsche Bahn will nun den Sprayern mit Überwachungsdrohnen, ausgestattet mit Kameras, den Kampf ansagen. „Das ist derzeit bei uns nicht geplant. Wir werden uns das Ergebnis aber genau ansehen“, sagt Braun. Stattdessen patrouillieren Sicherheitsdienste. Wer erwischt wird, der muss zahlen. „Wir können die Beschmierungen nicht tolerieren.“
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Graffiti-Sprüher beschädigten Personenwaggons

Von Donnerstag auf Freitag beschädigten bisher unbekannte Täter drei Personenwaggons einer Wiener-Firma durch Graffitis. Die Waggons waren auf dem Ostbahnhof in Villach abgestellt.
Bisher unbekannte Täter beschädigten von Donnerstag auf Freitag drei Personenwaggons einer Privatfirma aus Wien, die auf dem Ostbahnhof in Villach abgestellt waren, durch Graffitis. Der Schaden beträgt etwa 3000 Euro.
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Neue Flächen, die Kreativität versprühen

Stadt Klagenfurt gibt drei Spray-Flächen für Graffiti-Künstler frei. Im Sommer ist ein Contest geplant.
Mit Graffiti-Kunst haben die Schmierereien in der Klagenfurter Bahnhofstraße nichts zu tun. Mutwillig wurden diese Woche mehrere Fassaden, darunter jene des Cafés Como, mit giftgrüner Farbe besprüht. Zum Ärger des Hauseigentümers Gerry Santer, der Anzeige erstattet hat: „Das ist nicht das erste Mal gewesen. Wir müssen alles neu streichen lassen, das kostet mehrere tausend Euro.“
Unter solchen schwarzen Schafen leidet die gesamte Graffiti-Szene, die schon lange legale Wände zum Besprayen fordert. Ihr Ruf wurde nun erhört: Die Stadt hat drei Plakatwände auf der Trendsporthalle am Messegelände freigegeben. Dafür hat sich Jugendreferent Gerhard Reinisch (FPK) mit Andreas Waldher vom Posterservice der Stadtwerke zusammengetan. „Bis Jahresende können sich Künstler dort austoben. Einmal im Monat überziehen wir die Wände mit weißem Papier“, sagt der PSG-Geschäftsführer.
Er ist von den ersten Werken dort derart begeistert, dass er mit Reinisch bereits das nächste Projekt plant. „Im August wird auf dem Park-&-Ride-Parkplatz bei Minimundus ein Contest mit namhaften Künstlern stattfinden“, sagt Reinisch. Dort sind einige Werbewände mit je 5,4 mal 2,4 Metern. „14 Tage wären die Graffitis zu sehen. Dann werden sie mit Werbung überklebt“, sagt Waldher, der sich so ein Event jedes Jahr vorstellen kann.
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KERSTIN OBERLECHNER

Deutsche Bahn jagt Graffitischmierer mit Minihubschraubern

Die deutsche Bahn jagt Graffitischmierer jetzt auch aus der Luft mit unbemannten Fluggeräten. Ähnlich wie eine Aufklärungsdrohne soll ein neuer Minihubschrauber Sprayer aufspüren und filmen, wie die „Bild am Sonntag“ („BamS“)berichtete.
Der Hightechflieger, der in den nächsten Wochen im Einsatz getestet werden soll, kostet demnach rund 60.000 Euro und kann mit einem Akku mehr als 80 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54 Stundenkilometern in 150 Meter Höhe fast geräuschlos fliegen.
Wärmebildkamera an Bord
„Wir müssen neue Wege bei der Graffitibekämpfung gehen“, sagte der Sicherheitschef der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck, dazu der „BamS“. Allein im vergangenen Jahr entstanden dem Unternehmen dem Bericht zufolge durch 14.000 erfasste Graffiti Schäden in Höhe von 7,6 Millionen Euro.
Mit Hilfe einer Wärmebildkamera könne der Minihelikopter Personenbewegungen erkennen, hieß es weiter. Aus Datenschutzgründen solle das Gerät allerdings vorerst nur über Bahngelände eingesetzt werden. Die Bedienungsmannschaft besteht laut „BamS“ aus einem Piloten und einem Operator, der die Wärmebilder auswertet.
via orf.at

Sachbeschädigungen durch Graffiti – parlamentarische Anfrage


Am 22.03.2013 stellten der Abgeordnete Rupert Doppler (FPÖ) und seine Kolleginnen und Kollegen eine schriftliche Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zum Thema „Sachbeschädigungen durch Graffiti“.
Neben einer detailierten Auflistung der eingegangenen Anzeigen seit dem Jahr 2008 wird unter anderem auch über die Aufklärungsquote und die präventiven Maßnahmen Auskunft gegeben.
Schriftliche Anfrage
Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Rupert Doppler, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Sachbeschädigungen durch Graffiti

LINK (Screenshot, PDF, parlament.gv.at)
Anfragebeantwortung
Anfragebeantwortung durch die Bundesministerin für Inneres Mag. Johanna Mikl-Leitner zu der schriftlichen Anfrage (14315/J) der Abgeordneten Rupert Doppler, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Sachbeschädigungen durch Graffiti

LINK (Screenshot, Seite 1/5; komplette PDF Datei auf parlament.gv.at)

Neue Flächen für Graffiti-Kunst (Klagenfurt)

Auf der Trendsporthalle am Klagenfurter Messegelände stehen Graffitikünstlern ab sofort drei riesengroße Plakatwände zur Verfügung!
Kaum sind die drei Plakatwände auf der Trendsporthalle Megapoint für die Graffiti-Szene freigegeben, zieren auch schon die ersten Kunstwerke die riesengroßen Flächen. „Der Ort hier ist optimal für junge Kunst – in diesem Bereich des Messegeländes befinden sich das Jugendkulturzentrum kwadra:t, das Theater ‚Halle11’ und die Trendsporthalle – Orte, an denen sich die junge, kreative und künstlerisch tätige Szene trifft“, so Jugendreferent Stadtrat Gerhard Reinisch, der durch eine Kooperation mit dem PSG Posterservice der Stadtwerke neuen Platz für Graffitikunst geschaffen hat und bei Bedarf weitere Flächen zur Verfügung stellen möchte. Mit dem Eigentümer einer langflächigen Grenzwand im Klagenfurter Stadtgebiet ist Reinisch in Verhandlung und auch mit der
PSG führt der Jugendreferent weitere Gespräche.
Beeindruckt von den ersten Graffitis auf dem Messegelände zeigte sich auch PSG-Geschäftsführer Andreas Waldher bei der ersten Besichtigung. Waldher, der die Plakatwände vorerst bis Jahresende zur Verfügung stellt, erklärte sich bereit, diese bei Bedarf einmal pro Monat mit weißem Papier zu überziehen um weiteren Künstlern freie Wand zu bieten. „Wenn hier mehrere Farbschichten übereinander lagern, könnte das Papier sonst irgendwann von selbst abfallen“, meinen die Graffitikünstler Christian Wadl und Philipp Pirolt, die eine der drei Wände auf der Trendsporthalle gestaltet haben. Ein weiteres Kunstwerk stammt von dem bekannten aus Klagenfurt stammenden Graffiti-Artist David Maier.
Stadtrat Gerhard Reinisch freut sich „einem großen Anliegen der Jugend entsprechend Platz geben zu können. Allein beim ‚Ideenwettbewerb für ein junges Klagenfurt’, den wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben, gab es unzählige Einsendungen, die das Thema Graffiti in unterschiedlichster Weise zum Inhalt hatten“. Daher plant Klagenfurts Jugendreferent weitere Aktionen, unter anderem „Graffiti Days“ im kommenden August.
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„Sprayer kosten Millionen“ (wienerzeitung.at)

Von Christof Habres
Der Galerist Ernst Hilger präsentiert ein umfangreiches Street-Art-Projekt.

Wien. Er wurde zum ersten Mal verhaftet, als er sich auf dem Weg zu seiner ersten Museumsausstellung befand. Kaum hatte er sich aus der Anonymität seiner Graffiti-Künstler-Identität, die für interessierte Eingeweihte lediglich durch seine Tags (Signaturkürzel, das als Pseudonym der Street-Artists verwendet wird) erkennbar war, gewagt und sich einer tradierten Präsentationsform innerhalb der anerkannten Kunstrezeption zugewandt, klickten auch schon die Handschellen.

Insgesamt wurde der amerikanische Künstler Shepard Fairy, der sich von seinen Anfängen in den 1990er Jahren bis heute als einer der international bekanntesten Street-Art-Künstler etabliert hat, 16 Mal verhaftet. Weitere Arretierungen nicht ausgeschlossen. Denn er, der nun schon regelmäßig auf Ausstellungen in Galerien und Kunsthallen verweisen kann und im Jahr 2008 das weltweit bekannte Obama-Sujet „Hope“ kreiert hat, wird sich auch weiterhin unter seinem Tag „Obey“ öffentliche Flächen suchen, an die er seine Arbeiten platzieren kann.
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FPÖ-Doppler: "3,5 Millionen Euro Schaden durch Graffiti im Jahr 2012" (ots.at)

Aufklärungsquote in Wien lediglich 4,9 %
Wien (OTS) – „Der 2012 bundesweit durch Graffiti entstandene Sachschaden betrug 3,5 Millionen Euro“, stellte FPÖ-Nationalratsabgeordneter Doppler anlässlich einer parlamentarischen Anfragebeantwortung zum Thema Sachbeschädigungen durch Graffiti durch die Innenministerin fest.
„Und dabei handelt es sich nur um angezeigte Fälle. Die Dunkelziffer ist weitaus höher, da die meisten Fälle dieser Art des Vandalismus nur selten öffentlich gemacht würden“, so der Salzburger FPÖ-Nationalratsabgeordnete. „Die Aufklärungsquote nach § 125 StGB (in diesem Fall Sachbeschädigung durch Graffiti) lag im letzten Jahr im Bundesdurchschnitt bei 19,6 %, wobei Wien lediglich eine Quote von peinlichen 4,9% aufweisen konnte.“
Den Löwenanteil der ermittelten Tatverdächtigen würde die Altersgruppe der 14 bis 18 Jährigen darstellen. „Diese miserablen Aufklärungsquoten der letzten Jahre (bundesweit 2010 18,5%, 2011 16,9%) sind bezeichnend für die Gleichgültigkeit, mit welcher das Innenministerium dieses Kriminalitätsfeld offensichtlich als Kavaliersdelikt ansieht“, so Doppler abschließend, der die Inneministerin aufforderte endlich im Sinne der Opfer tätig zu werden.
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