Graffitis aus aller Welt in Klagenfurt (kleinezeitung.at)

„KLAGENFURT. Seit 1966 fotografiert der Vorarlberger Dietmar Wanko Graffitis in der ganzen Welt. Noch bis 26. September sind einige Werke des Fotokünstlers – darunter auch Fotografien, die in Klagenfurt entstanden sind – im Living Studio der Stadtgalerie Klagenfurt zu sehen. Die Fotos dokumentieren Graffiti-Geschichte aus vier Jahrzehnten. Wanko war in New York, San Francisco, Los Angeles, Peking, Johannesburg, Nepal und in vielen Städten Europas unterwegs.
Öffnungszeiten: täglich außer Montag, 10 bis 18 Uhr. Freier Eintritt.“

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Graffiti-Sprayer in Wien-Neubau von der Polizei gefasst (krone.at)

Mit „Heinrich 4“ und „Heinrich 7“ hat er nicht gerechnet, der 21-jährige Maxime D., als er in der Nacht auf Samstag in Wien-Neubau Fassaden, Türen (siehe Bild) und andere „geeignete“ Flächen mit seinen Graffiti verziert – andere nennen es wohl verunstaltet – hat. Die Besatzungen der beiden Streifenwagen konnten bei der Festnahme des Franzosen fünf leere Spraydosen in dessen Umhängetasche vorfinden. Nun wird der junge „Künstler“ angezeigt!
Der 21-Jährige war gegen 0.20 Uhr von einem Zeugen beobachtet worden, wie er auf dem Gehsteig in der Myrthengasse eine Lackspraydose aufschüttelte und offenbar gerade daran gehen wollte, eine Mauer zu beschmieren. Er verständigte sofort die Polizei, die im Zuge der Sofortfahndung den Franzosen in der Nähe des Beinahe-Tatorts aufgreifen konnte – der Blick in die Tasche des Mannes überzeugte die Polizisten schließlich von ihrem guten Spürsinn, die Festnahme erfolgte umgehend.
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100 Stunden gemeinnützige Arbeit für Sprayer

Jugendlicher Sprayer hinterließ in Graz 49 Graffitis und insgesamt einen Schaden von rund 14.000 Euro. Am Donnerstag wurde er von der Richterin zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Jugendlicher vor Gericht in Graz

„Dummheit, Unüberlegtheit, Selbstverwirklichung, Drang nach Freiheit“ – vor Richterin Andrea Hacker findet der 17-jährige Grazer einige Erklärungen für das Delikt, das ihn vor Gericht gebracht hat. Innerhalb von zwei Wochen hat er in Graz 49 Hausmauern mit Graffiti besprayt.
Juristisch ist das Sachbeschädigung in 49 Fällen und für die Hausbesitzer ein Schaden von insgesamt rund 14.000 Euro. Laut seinem Anwalt sind schon 90 Prozent der Schäden gutgemacht. Aber es erweist sich, dass einige sich eben sehr wohl noch geschädigt fühlen.

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Levin Jam 2010


Super Atmosphäre und gute Stimmung gab es auch dieses Jahr beim Levin Jam in Wien. Auch dieses Mal waren wieder einige internationale als auch nationale Writer an den Wänden. Zum Gewinner des jährlichen Contests wurde diesmal TORSO gewählt. Alle Fotos vom Jam gibt es dann im nächsten Spraycity.at Update.

Graffiti: „Rooftop Bombing“ in der Kunsthalle Wien (kleinezeitung.at)

„Im Rahmen der großen Sommerausstellung „Street and Studio“ wird die Dachterrasse der Kunsthalle Wien Schauplatz eines „Rooftop Bombing“: An zwei Sonntagen im September (5. und 12.) erhält man die Möglichkeit, Graffiti-Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Am 11. September findet gemäß dem Motto „3 Termine / 3 Teams / Viel Farbe“ die Ausstellungsführung „Street Art Walk“ statt.
Dieser Kunstspaziergang, geleitet vom Street Art-Künstler Nicholas Platzer, wird neben den Ausstellungsräumen auch durch die Stadt selbst führen und soll dadurch wichtige Plätze für urbane Straßenkunst vermitteln. Abschließend lädt die Kunsthalle zum „Aftershaking“ ins Schikaneder, wo neben DJs auch der Film „Style Wars“ von Tony Silver und Henry Chalfant aus dem Jahr 1983 auf dem Programm steht.
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Kleine Zeitung
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Graffiti – Konkret ORF (orf.at)

„Immer wieder erhalten Hausverwalter erboste Anrufe von Wohnungseigentümern oder Mietern, die sich beschweren, dass Fassaden, Türen oder Zählerkästen beschmiert sind. Mit so genannten „Graffitis“, deren Sinn meistens nur schwer zu durchschauen ist. Neben Wohnhäusern zählen auch Parks oder öffentliche Verkehrsmittel zu beliebten Objekten von Graffiti-Tätern. Dabei handelt es sich meist nicht um Kunst, sondern um kriminelle Delikte in Form von Sachbeschädigung, auf die hohe Geld- und sogar Haftstrafen folgen können. Österreichweit wird der Schaden, der durch die Entfernung unerlaubter Graffitis entsteht, auf mehrere Millionen Euro jährlich geschätzt. Die Beseitigung von Graffitis ist zeitaufwändig und teuer. Je nach Untergrund können die Kosten pro Quadratmeter zwischen 100 und mehreren tausend Euro ausmachen.“
Wiedermal ein sehr aufschlussreicher Fernsehbericht aus Österreich. Anscheinend wurde einiges an Archivmaterial verwendet, um erneut zu zeigen, wie hässlich und teuer Graffiti doch ist.
http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1575063-Konkret–Das-Servicemagazin/1577637-Graffiti