„Jugendlicher Sprayer hinterließ in Graz 49 Graffitis und insgesamt einen Schaden von rund 14.000 Euro. Am Donnerstag wurde er von der Richterin zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Jugendlicher vor Gericht in Graz
„Dummheit, Unüberlegtheit, Selbstverwirklichung, Drang nach Freiheit“ – vor Richterin Andrea Hacker findet der 17-jährige Grazer einige Erklärungen für das Delikt, das ihn vor Gericht gebracht hat. Innerhalb von zwei Wochen hat er in Graz 49 Hausmauern mit Graffiti besprayt.
Juristisch ist das Sachbeschädigung in 49 Fällen und für die Hausbesitzer ein Schaden von insgesamt rund 14.000 Euro. Laut seinem Anwalt sind schon 90 Prozent der Schäden gutgemacht. Aber es erweist sich, dass einige sich eben sehr wohl noch geschädigt fühlen.(…)“

Levin Jam 2010 (48 Pics)
Wien Allover (20 Pic)
Wien Hall Donaukanal (4 Pics)
Wien Hall Nordbrücke (29 Pics)
Wien Hall Heiligenstadt (1 Pic)
Wien Hall Flex (2 Pics)
Wien Street (7 Pics)
Wien Line (5 Pics)
Wien Trains (3 Pics)
Wien Trains S-Bahn (8 Pics)
Linz Hall (1 Pic)
Graz Hall (2 Pics)
Berlin Trains (24 Pics)
www.spraycity.at

RUSL war in Wien. Mehr gibts hier auf seinem Flickr.

Super Atmosphäre und gute Stimmung gab es auch dieses Jahr beim Levin Jam in Wien. Auch dieses Mal waren wieder einige internationale als auch nationale Writer an den Wänden. Zum Gewinner des jährlichen Contests wurde diesmal TORSO gewählt. Alle Fotos vom Jam gibt es dann im nächsten Spraycity.at Update.
„Im Rahmen der großen Sommerausstellung „Street and Studio“ wird die Dachterrasse der Kunsthalle Wien Schauplatz eines „Rooftop Bombing“: An zwei Sonntagen im September (5. und 12.) erhält man die Möglichkeit, Graffiti-Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Am 11. September findet gemäß dem Motto „3 Termine / 3 Teams / Viel Farbe“ die Ausstellungsführung „Street Art Walk“ statt.
Dieser Kunstspaziergang, geleitet vom Street Art-Künstler Nicholas Platzer, wird neben den Ausstellungsräumen auch durch die Stadt selbst führen und soll dadurch wichtige Plätze für urbane Straßenkunst vermitteln. Abschließend lädt die Kunsthalle zum „Aftershaking“ ins Schikaneder, wo neben DJs auch der Film „Style Wars“ von Tony Silver und Henry Chalfant aus dem Jahr 1983 auf dem Programm steht.
(….)
Kleine Zeitung
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„Immer wieder erhalten Hausverwalter erboste Anrufe von Wohnungseigentümern oder Mietern, die sich beschweren, dass Fassaden, Türen oder Zählerkästen beschmiert sind. Mit so genannten „Graffitis“, deren Sinn meistens nur schwer zu durchschauen ist. Neben Wohnhäusern zählen auch Parks oder öffentliche Verkehrsmittel zu beliebten Objekten von Graffiti-Tätern. Dabei handelt es sich meist nicht um Kunst, sondern um kriminelle Delikte in Form von Sachbeschädigung, auf die hohe Geld- und sogar Haftstrafen folgen können. Österreichweit wird der Schaden, der durch die Entfernung unerlaubter Graffitis entsteht, auf mehrere Millionen Euro jährlich geschätzt. Die Beseitigung von Graffitis ist zeitaufwändig und teuer. Je nach Untergrund können die Kosten pro Quadratmeter zwischen 100 und mehreren tausend Euro ausmachen.“
Wiedermal ein sehr aufschlussreicher Fernsehbericht aus Österreich. Anscheinend wurde einiges an Archivmaterial verwendet, um erneut zu zeigen, wie hässlich und teuer Graffiti doch ist.
http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1575063-Konkret–Das-Servicemagazin/1577637-Graffiti

Etwas ältere Fotos aus Wien gibt es hier auf Eyegasm.
„Graffiti-Sprayer aus Innsbruck haben in der Nacht auf Sonntag an mindestens fünf Objekten im Vorarlberger Schruns ihre Spuren hinterlassen (Bild). Laut Polizei beträgt der Schaden Tausende Euro.
Gegen 3 Uhr waren von einer Polizeipatrouille frische Graffitis an mehreren Häusern im Ortszentrum von Schruns entdeckt worden. Auch ein Triebwagen der Montafonerbahn wurde besprüht. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei 18 Jahre alte Innsbrucker geschnappt werden.
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