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Category Archives: Presse

Graffitis für Jugend reizvolles und lehrreiches Thema (vol.at)

Bregenz. (hapf) Das Thema „Graffiti” lässt den polyglotten Bildbandautor Dietmar Wanko nicht mehr los.
Seine bisher vor allem mit der Jugend gemachten Erfahrungen motivieren ihn, seine Graffiti-Show vermehrt an Schulen zu zeigen, weil hier neben dem kunsterzieherischen Aspekt auch soziale Themen zum Tragen kommen.
„Der herrlich unbekümmerte Zugang der Jugend zu Graffitis, ihr Wissensdrang, hinter den popigen Kunstwerken die Motivation und Auseinandersetzung mit durchaus auch kontroversen Themen unserer Zeit zu erfahren, haben mir den auch pädagogischen Wert dieser Kunstform eröffnet”, gesteht Dietmar Wanko ein. Für ihn kommen hier zwei wichtige Komponenten zusammen: „Einmal die Auseinandersetzung mit der Kunstgattung Graffiti mit all ihren verschiedenen Stils, ihren auch regionalen Besonderheiten und andererseits die sozialen Hintergründe der Sprayer, ihre Hinterfragung heutiger Themen, ihre Auseinandersetzung mit Staatsmacht, Obrigkeit und Fragen des sozialen Zusammenlebens.”
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ÖVP-Kandidatin beim Sprayen erwischt (derstandard.at)

„Mit Rot-Grün zahlen Sie mehr“, sprühte Kandidatin auf Gehsteig – angeblich abwaschbares Graffiti
„Die Stadt Wien ist aufgefordert, endlich entschieden gegen Graffitischmierereien vorzugehen. Auf Grund der Untätigkeit der rot-grünen Stadtregierung im Kampf gegen Graffitis ist Wien mittlerweile europäischer Sprayer-Hotspot. Die Stadt Wien darf hier nicht kapitulieren, sie muss umgehend gegen dieses Unwesen vorgehen“, forderte der Wiener ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Ulm per Aussendung im November 2012.
Wiener Polizisten, die diesen Aufruf beherzigt haben, stießen in der Nacht auf Dienstag  jedoch ausgerechnet auf drei Parteifreunde Ulms: Um zwei Uhr nachts sollen die ÖVP-Wahlkämpfer Slogans auf den Gehsteig eines Gemeindebaus gesprayt haben, berichtet die Gratiszeitung „Heute“.
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(sterk, derStandard.at, 26.9.2013)
Weiterlesen: derstandard.at

Freispruch! – Sensations-Urteil für Graffiti-Sprayer (heute.at)

Freispruch für jungen Kärntner (23). Das wird viele seiner „Kollegen“ freuen: Ein Graffiti- Sprayer muss keine Strafe zahlen, „da sein Werk die Funktion einer Stützmauer nicht beeinträchtigt“.
Und weil sich bereits zahlreiche andere Graffitis auf der Mauer befanden. Manuel B. (23) wurde beim Bemalen einer im Besitz der ÖBB befindlichen Mauer in Klagenfurt erwischt. Da er sich weigerte, eine Rechnung über 1.395 Euro zu bezahlen, zogen die ÖBB vor Gericht.
Dort rechtfertigte sich der Kärntner damit, dass an dieser Stelle „seit mehr als 20 Jahren“ gesprayt werde und die Mauer bereits „mehrere Schichten Farbe von dutzenden Graffiti“ trage. Richterin Margret Wenger sah das genauso: Der angeklagte Tatbestand der Sachbeschädigung sei nicht erfüllt, berichtet die „Kleine Zeitung“.
Quelle: heute.at

Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt (polizei.gv.at)

Presseaussendung der Polizei Salzburg
Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt
Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von 19.September 2013, 18.00 Uhr, bis 20. September 2013, 12.00 Uhr, im Salzburger Stadtteil Neustadt, ein unter Denkmal stehendes Gebäude durch ein illegales Graffiti. Der Schaden ist gering. Das Graffiti wurde bereits durch eine Malerfirma wieder beseitigt.
Presseaussendung
vom 22.09.2013, 13:32 Uhr
Quelle: polizei.gv.at

Freispruch für Graffiti-Sprayer (orf.at)

Am Dienstag ist am Bezirksgericht Klagenfurt ein Graffiti-Sprayer freigesprochen worden. Der 23-Jährige übermalte auf einer Stützmauer andere Graffitis. Die Richterin sah damit den Vorwurf der schweren Sachbeschädigung nicht bestätigt.
Am Lendkanal in Klagenfurt übersprühte der junge Mann im Jänner bereits bestehende Graffitis an einer Stützmauer der ÖBB. Diese erstattete darauf Anzeige gegen den jungen Mann. Wie die Kleine Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, kam der 23-Jährige einem Angebot der ÖBB zu einer außergerichtlichen Einigung und einer Putz-Rechnung in Höhe von 1.395 Euro nicht nach.

Symbolbild: Die ÖBB beklagt immer mehr verbotene Graffitis.
Richterin: Keine schwere Sachbeschädigung
Deshalb musste er sich vor dem Bezirksgericht Klagenfurt wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Dort wurde er dann von der Anklage freigesprochen, weil zuvor schon andere Graffitis auf der Stützmauer aufgemalt waren und die Mauer noch immer ihre Funktion erfülle, so die Richterin. Sie sprach gleichzeitig eine Warnung aus, dass dies kein Freibrief für andere Sprayer sei. Das illegale Besprühen von Zügen, Mauern und Wänden wird üblicherweise hart bestraft.
Quelle: kaernten.orf.at

Polizei stellt sprayende ÖVP-Kandidatin (heute.at)

Theresia Leitinger über Graffiti: „Dumme Aktion“ (© ÖVP, Gest)
Die Ada-Christen-Gasse in Wien-Favoriten. Überall Gemeindebauten. Es ist 2.08 Uhr in der Nacht auf Dienstag. Mit einer Schablone und Kreidespray bewaffnet, verzieren drei junge VP-Wahlkämpfer den SP-dominierten Bezirk.
„Mit Rot-Grün zahlen Sie mehr“, ist nun auf Gehsteigen und Schutzwegen zu lesen. Blöd nur, dass plötzlich Beamte aus der Polizeiinspektion ums Eck auftauchen. Am „Tatort“ sichern sie eine Schablone und Kreidespray. Weil es politische Botschaften sind, wird der Verfassungsschutz informiert.
„Heute“-Recherchen ergeben: Es sind Theresia Leitinger, Generalsekretärin der VP-Frauen und auf Platz 20 der VP-Bundesliste, und die VP-Wahlhelfer Philipp P. und Nicolas R. Leitinger zu „Heute“: „Es war eine dumme Aktion. Wir machen das nicht mehr. Aber es war nur Kreide, die Regen abwäscht.“ Kurios: Die VP Wien fordert ein „Maßnahmenpaket gegen das ausufernde Graffitiproblem“
Quelle: heute.at

Staatsanwalt wollte U-Haft für 17-jährigen Sprayer (Salzburger Nachrichten)

„Auf eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft hin war ein 17-jähriger Bursch am Samstag in der Stadt Salzburg festgenommen und in die Justizanstalt eingeliefert worden. Der Vorwurf: schwere Sachbeschädigung in Form von illegalen Graffiti-Sprayens. Konkret wird dem Jugendlichen angelastet, in neun Fällen Züge oder Waggons in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und Freilassing verbotenerweise besprüht und an den „Werken“ seinen Namenszug hinterlassen zu haben. Angelasteter Schaden: insgesamt 10.000 Euro.
Wegen des Haftgrunds der Tatbegehungsgefahr hatte der Staatsanwalt die Verhängung der U-Haft gegen den ein Mal einschlägig vorbestraften Graffiti-Sprayer beantragt. Manfred Seiss, der zuständige Journalrichter am Landesgericht, gab am Sonntag dem Antrag jedoch keine Folge. Er ordnete die Freilassung des Burschen gegen gelindere Mittel an: Der 17-Jährige müsse weiterhin bei seiner Mutter wohnen, die erst vor einer Woche begonnene Schulausbildung fortsetzen und zur Psychotherapie gehen.
(…)“
Quelle: Salzburger Nachrichten, Nr. 215 vom 16.09.2013, S.L4

Nacht für Nacht im Schrubb-Einsatz (blog.wienerlinien.at)

„Damit am Morgen in der U-Bahn alles glänzt, sind unsere Putztrupps Nacht für Nacht im Schrubb-Einsatz. Die Uhr zeigt 20 Uhr, eine Handvoll Männer wartet schon ungeduldig auf die U-Bahn. Eigentlich nicht ungewöhnlich, aber irgendwie doch. Denn die Männer stehen einsam auf einem Bahnsteig in der U-Bahn-Garage auf dem Bahnhof Erdberg und sind ausgerüstet mit Kübeln, Putzmitteln aller Art, Besen, Schaufel und Reibmaschine. Dann fährt sie ein, die U-Bahn, und öffnet alle Türen. Jetzt geht’s los – die periodische Innenreinigung steht an.

Problem Graffiti
Neben den periodischen gründlichen Reinigungen wird jeder einzelne U-Bahn-Waggon, aber auch jede Straßenbahn und jeder Autobus täglich (!) ausgekehrt und ausgestaubt. Ein großes Problem stellen die „Schmierereien“ und Graffitis in und auf den Zügen dar. „Im letzten Jahr hatten wir alleine 12.000 m2 an Grafittis zu entfernen“, erzählt Köstinger von Sprayern, die sich einen wahren Sport daraus machen, U-Bahnen mit ihren Werken zu „verschönern“.“
VIA