Die Polizei in Schrems bittet um Hinweise auf die Täter
BEZIRK GMÜND. In der Nacht auf Mittwoch trieben in Schrems Vandalen ihr Unwesen.
Die bislang unbekannten Täter sprühten mit Lackfarbe auf einen Zigarettenautomaten, eine Nationalfahne, Hausmauern, Werbetafeln, Verkehrsschilder, Wände einer Einkaufswagengarage sowie Innenwände eines Jugendzentrums verschiedene Schriftzüge und Symbole.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.
Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Schrems unter der Telefonnummer 059133-3408 erbeten.
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Category Archives: Presse
„Graffiti, Kanaldeckel, Schilderwald: Wiens ÖVP-Chef Manfred Juraczka möchte per Foto erfahren, was in Wien geändert gehört. Die „besten Aufreger“ sollen dann auf der Website veröffentlicht werden.“
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Stadtpolizeikommando Linz – PI Kleinmünchen
Nach umfangreichen Ermittlungen, Spurenauswertungen und Befragung von Auskunftspersonen klärte die Polizei in Kleinmünchen eine Serie von schweren Sachbeschädigungen an öffentlichen und privaten Gebäuden. Die verdächtigen Jugendlichen im Alter zwischen 13 bis 17 Jahren sind überwiegend geständig, im letzten Jahr insgesamt an die 120 Straftaten – Sachbeschädigungen durch Graffiti – verübt zu haben. Sie waren dabei im gesamten Stadtgebiet Linz am Werke. Die Beschuldigten, alle wohnhaft in Linz, sprühten übergroße Schriftzüge mit bunten Lacksprays auf Hausfassaden, öffentliche Verkehrsmittel, Lärmschutzwände, öffentliche Toiletten und Einrichtungen. Überdies besprühten sie Fenster, Stromkästen, Innenausstattung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkautomaten und öffentliche Einrichtungen mit ihrer „Graffiti-Signatur“.
Im Zuge der Ermittlungen konnten in den Zimmern der Jugendlichen neben zahlreichen Spraydosen, Lackstiften und einschlägiger „Fachlektüre“ auch die sogenannten „Blackbooks“ sichergestellt werden. In diesen, meist mit schwarzem Einband versehenen Notizbüchern skizzierten und übten die jugendlichen Beschuldigten ihre „Kunstwerke“ bzw. protokollierten die ausgeführten Graffitis. Die Eltern waren bis zur Verständigung durch die Polizei durchwegs in Unkenntnis über die „Freizeitbeschäftigung“ ihrer Kinder. Als Motiv nannten die überwiegend beschäftigungslosen Verdächtigen Langeweile und jugendlichen Leichtsinn.
Während drei der Verdächtigen auf freiem Fuß angezeigte wurden, verbrachte der 17-jährige Verdächtige drei Tag in Untersuchungshaft.
Durch die Graffitis entstanden Sachschäden in der Höhe von insgesamt ca. 120.000 Euro.
Rückfragehinweis:
PI Kleinmünchen, Sachbearbeiterin BezInsp Sonja Hofer – Tel: 059 133 45 87539
Presseaussendung
vom 23.04.2013, 08:36 Uhr
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Nachdem die Polizei fünf jugendliche Graffiti-Sprüher ausgeforscht hat, fordern Graffiti-Künstler nun, dass mehr Wände freigegeben werden. Laut Polizei seien ausreichend Flächen in der Landeshauptstadt vorhanden.
Den Jugendlichen konnten mehr als 100 Sachbeschädigungen nachgewiesen werden. Sonja Hofer von der Polizei Linz-Kleinmünchen beziffert den Schaden, den der Schüler und vier andere junge Leute angerichtet haben, mit 120.000 Euro. Monatelang haben sie eine Spur durch Linz gezogen und an stark frequentierten Orten ihre Unterschriften hinterlassen. Alle wurden auf freiem Fuß angezeigt.
„Durst nach Ruhm“
Einer der Jugendlichen ist ein 14-jähriger Schüler, der 13 Jahre alt war, als man ihn erwischt hat. Da er damals strafunmündig war, muss er nicht vor Gericht. Es drohen ihm jedoch Schadenersatzforderungen von Hausbesitzern. Der Sprayer, der nicht erkannt werden möchte, sagt: „Es waren ältere Leute, mit denen ich gesprüht habe. Da entwickelt sich dann der Durst nach „Fame“, also Ruhm. Man will die anderen beeindrucken und übertrumpfen.“
50 Sprayer in Linz
In Linz soll es bis zu 50 illegale Sprüher geben, schätzt der Graffiti-Koordinator der Linzer Polizei, Anton Mitterhauser. Er führt eine Datenbank mit unzähligen Schriftzügen und Motiven.
„Ich sehe die Sprayer nicht als Verbrecher, aber Personen, die Sachbeschädigungen verursachen. Die Aufgabe der Polizei ist es, die Interessen der Geschädigten zu vertreten.“
Künstler haben fünf Unterführungen und eine Wand
In Linz sind derzeit fünf Unterführungen und eine Betonwand bei der Eisenbahnbrücke für Graffitikünstler freigegeben. Zu wenig, meinen die Sprüher. Ausreichend, meint Mitterhauser.
Sprachform der Jugend
Auch der freischaffende Maler Erich Willner aus Linz fordert, mehr Wände freizugeben. Er war in den 90er Jahren legal als Sprüher unterwegs und veranstaltet regelmäßig Graffiti-Workshops an Jugendzentren.
„Es ist eine Sprachform der Jugend, zeitgleich hat sich die Graffiti-Kunst aber auch etabliert und wird salonfähig – auch für ein breiteres Publikum.“
Im Büro des Linzer Bürgermeisters Franz Dobusch verweist man auf die sechs freigegebenen Flächen. Illegale Graffitis würden von Mitarbeitern des Magistrats entfernt. Die Reinigungsarbeiten würden jährlich etwa 10.000 Euro kosten.
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Presseaussendung der Polizei Niederösterreich
Klärung von 22 Sachbeschädigungen – Bezirk Amstetten
Bedienstete der Polizeiinspektion Amstetten konnten nach umfangreichen Erhebungen einen 15-jährigen, beschäftigungslosen russischen Staatsbürger, 22 Graffiti-Sprühhandlungen mit einem Gesamtschaden von ca. 19.400 Euro nachweisen.
Die Beamten führten ab November 2012 bis zuletzt am 30. Jänner 2013 Erhebungen wegen Graffiti-Sprühhandlungen, vorwiegend im Ortsgebiet von Amstetten, durch. Dabei wurden von vorerst unbekannten Tätern mit Lackspray auf Hausmauern an öffentlichen und privaten Gebäuden Schriftzüge und Schriftzeichen gesprüht.
Der ausgeforschte Jugendliche ist teilgeständig und gab an, die Sachbeschädigungen aus Langeweile begangen zu haben. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.
Presseaussendung
vom 22.04.2013, 12:33 Uhr
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Chefkonditor Leo Forsthofer wandelt eine Graffiti-Arbeit von Trus in eine Torte
„…
Bunte „Schokoladenskulptur“
„Schokoladenskulptur“ taufte Leo Forsthofer hingegen seine dreidimensionale Torte, die er für die Aktion Kunst und Kuchen geschaffen hat. Sie besteht aus 100 Prozent Schokolade, die er mit Lebensmittelfarbe einfärbte. „Ich habe mir vorher Schablonen zurecht gelegt und dann die Teile aus Schokolade ausgeschnitten“, so Forsthofer. Um die Oberfläche glänzend zu machen, verwendete er große Ostereierformen mit einer glatten Fläche.
Damit die Teile seiner Skulptur zusammenhalten, verklebte er sie mit leicht angeschmolzener Schokolade. Das halte „wie eine Schweißnaht“, so der Konditormeister. Die Vorlage für seine Skulptur, eine Arbeit des Graffiti-Künstlers Trus, hat er selbst ausgesucht und mit dem Originalbild gearbeitet. Die Schokoladentafeln am Boden der Skulptur und die aufgeklebten, bunten Macarons ließ er sich selbst einfallen: „Die Macarons sind quasi die Pop Art der Konditorei“, so Forsthofer.
…“
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Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise
KREMSMÜNSTER. Bislang unbekannte Täter haben im Herbst des vergangenen Jahres in einigen Ortsteilen von Kremsmünster (Bezirk Kirchdorf/Krems) erheblichen Schaden durch Graffiti angerichtet.
Auf einem Verkehrserziehungsplatz gegenüber der Hauptschule wurden insgesamt sechs Verkehrszeichen besprüht. Eine Gartenbank, einen Stromverteilerkasten, eine Fußgängerunterführung der Voralpen-Bundesstraße, ein Buswartehäuschen und ein Omnibus in der Bahnhofstraße zählen unter anderem zu den verunstalteten Objekten. Vorwiegend wurden die Schriftzeichen „LIC“ und „SIM“ aufgesprüht. Der Marktgemeinde Kremsmünster entstand ein Schaden in noch unbekannter Höhe. Einige hunderte Euro kosteten allein die Reinigungs- und Malerarbeiten.
Polizisten entdeckten auf einem unbewohnten Gebäude der Bad Haller-Straße, wenige Meter neben der stark frequentierten Voralpen-Bundesstraße (B 122), in vier Metern Höhe das etwa einen Quadratmeter große Schriftzeichen „SIM“. Dieser Schriftzug konnte nur unter Verwendung einer entsprechenden Leiter aufgesprüht worden sein.
Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise – vor allem auch in Bezug auf die Schriftzüge „LIC“ und „SIM“. Die Polizeiinspektion Kremsmünster ist erreichbar unter der Telefonnummer 059133-4124-100.
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Graz, Innere Stadt – Unbekannte verunstalteten den Grazer Dom mit Graffiti.
Unbekannte Täter besprühten im Zeitraum vom 12.4., 22:00 Uhr bis 13.4., 04:00 Uhr die Fassade des Grazer Domes an zwei Stellen mit schwarzer Farbe mit den Buchstaben „BNO“. Durch die Tat entstand Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.
Sachdienliche Hinweise sind erbeten an die Polizeiinspektion Schmiedgasse, 059133/6593
Presseaussendung
vom 16.04.2013, 07:15 Uhr
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Presseaussendung der Polizei Tirol
Bereits in der Nacht zum 27.03.2013 beschädigten unbekannte Täter einen auf einem Gleis am Hauptbahnhof in Innsbruck abgestellten Reisezugwaggon, indem sie Graffiti und verschiedene Schriftzüge aufsprühten. Dadurch entstand der ÖBB ein Schaden im vierstelligen Eurobereich.
Presseaussendung
vom 13.04.2013, 22:13 Uhr
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