„Bisher unbekannte „Künstler“ betätigten sich, wie erst jetzt bekannt wurde, in der Vorwoche beim Bahnhof Töschling. Sie besprühten das Haltestellengebäude mit Graffiti. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 1500 Euro.
Bisher unbekannte Täter besprühten, wie erst jetzt bekannt wurde, im Zeitraum von Donnerstag, den 11.11. bis Mittwoch, den 17.11., das Haltestellengebäude des Bahnhofes Töschling mit Graffiti.(…)“
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„KLAGENFURT. Seit 1966 fotografiert der Vorarlberger Dietmar Wanko Graffitis in der ganzen Welt. Noch bis 26. September sind einige Werke des Fotokünstlers – darunter auch Fotografien, die in Klagenfurt entstanden sind – im Living Studio der Stadtgalerie Klagenfurt zu sehen. Die Fotos dokumentieren Graffiti-Geschichte aus vier Jahrzehnten. Wanko war in New York, San Francisco, Los Angeles, Peking, Johannesburg, Nepal und in vielen Städten Europas unterwegs.
Öffnungszeiten: täglich außer Montag, 10 bis 18 Uhr. Freier Eintritt.“
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„Jugendlicher Sprayer hinterließ in Graz 49 Graffitis und insgesamt einen Schaden von rund 14.000 Euro. Am Donnerstag wurde er von der Richterin zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
Jugendlicher vor Gericht in Graz
„Dummheit, Unüberlegtheit, Selbstverwirklichung, Drang nach Freiheit“ – vor Richterin Andrea Hacker findet der 17-jährige Grazer einige Erklärungen für das Delikt, das ihn vor Gericht gebracht hat. Innerhalb von zwei Wochen hat er in Graz 49 Hausmauern mit Graffiti besprayt.
Juristisch ist das Sachbeschädigung in 49 Fällen und für die Hausbesitzer ein Schaden von insgesamt rund 14.000 Euro. Laut seinem Anwalt sind schon 90 Prozent der Schäden gutgemacht. Aber es erweist sich, dass einige sich eben sehr wohl noch geschädigt fühlen.(…)“
„Im Rahmen der großen Sommerausstellung „Street and Studio“ wird die Dachterrasse der Kunsthalle Wien Schauplatz eines „Rooftop Bombing“: An zwei Sonntagen im September (5. und 12.) erhält man die Möglichkeit, Graffiti-Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Am 11. September findet gemäß dem Motto „3 Termine / 3 Teams / Viel Farbe“ die Ausstellungsführung „Street Art Walk“ statt.
Dieser Kunstspaziergang, geleitet vom Street Art-Künstler Nicholas Platzer, wird neben den Ausstellungsräumen auch durch die Stadt selbst führen und soll dadurch wichtige Plätze für urbane Straßenkunst vermitteln. Abschließend lädt die Kunsthalle zum „Aftershaking“ ins Schikaneder, wo neben DJs auch der Film „Style Wars“ von Tony Silver und Henry Chalfant aus dem Jahr 1983 auf dem Programm steht.
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Kleine Zeitung
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„Eine breite Auswahl an Hip-Hop-Künstlern präsentiert das „Four Elements“ Festival ab dem 8. Juli in Graz. Über 120 Künstler geben Konzerte und gestalten Workshops.
Vier Tage lang werden heimische Künstler und internationale Größen verschiedene Bereiche der Jugendkultur abdecken: Rap, DJ-ing, Breakdance und Graffiti sind die vier namensgebenden Elemente, die das Festival prägen, das zum fünften Mal ein Fixpunkt im Grazer Kultursommer ist.
An den Standorten Postgarage, Kulturzentrum Niesenberger, St. Andrä Schule, NIL Festivalkino und Rösselmühlpark werden Musik-Events, Workshops, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen geboten. 3.000 Fans besuchten das Festival im Vorjahr, für die diesjährige Mischung aus heimischen und internationalen Künstlern erhoffen sich die Veranstalter eine weitere Steigerung: „Wir haben klein angefangen, sind aber von Jahr zu Jahr gewachsen. Natürlich hoffen wir, dass es auch dieses Jahr wieder ein paar Leute mehr werden“, sagt Co-Geschäftsführer Dorian Pearce im Gespräch mit der APA. Wie im Vorjahr wird das Programm tagsüber kostenlos sein, die Klubnächte ab 22 Uhr kosten 12 oder 15 Euro .
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„Unbekannte Sprayer hatten es in der Nacht auf Samstag auf die Grazer Innenstadt abgesehen. Mit ihren Graffitis beschmutzten sie das MUMUTH der Grazer Kunstuniversität. Danach zogen sie weiter zur Kunstuniversität in der Leonhardstraße, um sich dort zu verewigen. (…) „
„Zwei Jugendliche haben im Raum Graz und Graz Umgebung bei Sprühaktionen einen Gesamtschaden von 32.500 Euro verursacht. Sie wurden von der Polizei auf frischer Tat ertappt. Die Jugendlichen sind teilgeständig. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.
Zwischen Oktober 2008 und Mitte Februar 2010 haben vorerst unbekannte Täter in Graz nach Graffiti Sprühaktionen an Hauswänden, Trafostationen, Schaltkästen, Wartehäuschen, Wartebänke, Lärmschutzwände, Müllcontainer, Verkehrszeichen und Telefonzellen einen Gesamtschaden von rund 7.500 Euro verursacht. Die beiden Grazer im Alter von 16 und 18 Jahren konnten Mitte Februar 2010 in Graz bei einer Sprühaktion auf frischer Tat ertappt werden.(…)“
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„Mit seinen Graffiti hat Neo alias Delaine Gilma das Erscheinungsbild der Stadt geprägt. G7 hat ihn beim Sprayen unter der Hauptbrücke getroffen.
Neo, bis jetzt ist noch nicht viel zu erkennen – was ist das Konzept des neuen Hauptbrücken-Graffito?
NEO: Wir sprühen ein Bild von Graz, das die freundliche Seite der Stadt zeigen soll. Teil des Pieces ist unter anderem eine „Murpromenade unter der Murpromenade“ mit Sonnenuntergang.
Gesprüht wird das Bild aber nicht von dir alleine?
NEO: Es sind mehrere Künstler am Werk, wir wollen dadurch viele verschiedene Stile vereinen. Die Hauptcrew besteht aus mir als Leiter, Yukon von der Bande und Joy Mädi Evil Art aus Wien. Ich kenne nicht einmal alle beim Namen, muss ich gestehen.
Wann hast du mit Graffiti angefangen, was hat dich dazu gebracht?
NEO: Ich habe mit 16 begonnen, habe mir gedacht, das ist ein vernünftiges Hobby. Ich habe in meinem eigenen Zimmer angemalt, später dann auf einer öffentlichen Wand, die es in St. Peter, wo ich aufgewachsen bin, gab. Die haben wir immer wieder übermalt. Damals gab es vier bis fünf Sprayer, die das ernsthaft betrieben haben. Durch meine Mutter war ich damals schon oft in der Schweiz und in Deutschland unterwegs, die Szene dort hat mich inspiriert.
Woher kommen deine Namen, Neo und Cannibale?
NEO: Cannibale kommt einerseits einfach von „Can“, also Dose, andererseits repräsentiert der Name meine archaische Seite. Zum Beispiel pazifische Kulturen inspirieren mich sehr. Und Neo steht einfach für „neu“, damit stelle ich den Anspruch an mich, immer etwas Neues zu machen.
Wo ist für dich die Grenze zwischen Vandalismus und Kunst?
NEO: Schwierig zu sagen, es hängt einfach mit der Qualität zusammen. Viele schlechtere Sprayer befinden sich einfach noch in der Entwicklungsphase und werden später besser, manche schaffen es aber nie.
Hältst du dich an einen Ehrenkodex, gibt es Flächen, die du niemals besprühen würdest?
NEO: Das liegt in den Moralvorstellungen jedes Einzelnen. Für mich ist klar: Ich spraye nicht auf denkmalgeschützten Flächen und über gute Graffiti von anderen Sprayern. Respekt vor anderen gehört dazu.
Wie fühlt man sich, wenn eigene Graffiti entfernt oder von anderen übersprayt werden?
NEO: Das hat mir schon die Lust daran verdorben. Besonders schlimm war es immer in Wien, die konnten es nicht aushalten, wenn ein Grazer etwas gemacht hat, die mussten immer ihr Revier verteidigen.
Hast du ein eigenes LieblingsGraffito?
NEO: Eigentlich die Straßenbahn. Die wurde 2006 enthüllt, damals hieß es, dass sie drei Jahre fahren sollte. Und jetzt fährt sie immer noch, das freut mich sehr.(…)
INTERVIEW: NINA MÜLLER“
Kleine Zeitung, 31.05.2010
In Lassendorf und Deinsdorf verewigten sich Unbekannte übers Wochenende mit Graffiti.
Bisher unbekannte Täter beschädigten in der Zeit Samstag und Montag in den Ortsgebieten Lassendorf und Deinsdorf die Fassaden des Bauhofes der Gemeinde Magdalensberg sowie der Landwirtschaftlichen Genossenschaft mit Sprühfarbe. Sie hatten Schriftzüge in verschiedenen Farben angebracht. (…)
Seltsame Sprüche haben unbekannte Graffiti-Sprayer während alle schliefen in ganz Bad Ischl auf Hauswänden hinterlassen. Auf der Kirche stand etwa „Jede Seele hat ihren Preis“, auf einem Denkmal „Denk mal nach“, auf der Bücherei „Wände sprechen Bände“ usw. Außerdem wurden das Pfarrheim, ein Salinengebäude, zwei Sporthallen, Privatgebäude, Verteilerkästen und einen Bus beschmiert.
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